Vereinschronik

Letzte Aktualisierung:

27.08.2018

Die Vereins-Chronik der St. Martinus-Schützenbruderschaft Qualburg 1962 e.V.

Zeitleiste:

August 1962
Die Gründungsidee
Am Kirmessonntag wurde am Stammtisch bei einem geselligem Frühschoppen die Idee geboren, in Qualburg eine Schützenbruderschaft zu gründen.
(siehe Gründungsidee)

 

9.12.1962
Gründungsversammlung
Im Dezember 1962 fand in der Gaststätte van de Flierdt (jetzt Altenpflegeheim “Haus Simon”) die Gründungs- versammlung statt.
(siehe Gründungsversammlung)

 

Mai 1963Die Vereinsfahne mit dem Martinus
Anschaffung der Vereinsfahne
Durch die Spendenbereitschaft der Mitglieder konnte eine Vereinsfahne angeschafft werden. Angefertigt wurde diese bei einer Fahnenstickerei in Kevelaer. Beim großen Fest der Fahnenweihe am Kirmessonntag waren fast alle Schützenvereine, Bruderschaften und Gilden des ehemaligen Amtsbezirkes Till und des ehemaligen Kreisbundes Kleve anwesend.

 

August 1963
1. Königschießen
Schützenfest 1963 auf dem Festplatz  bei der Gaststätte van de Flierdt an der Bundesstraße

Königschießen 1963

 

Zwei Wochen vor dem Kirmesfest fand das erste Königschießen statt. Kurt van Endern und seine Frau Wilma wurden am Kirmesdienstag zum ersten Königspaar gekrönt.

Schützenumzug 1963 mit König Kurt van Endern

 

Dezember 1963
Anschaffung einer Brudermeisterkette

Um den Status des Brudermeisters hervorzuheben sollte dieser eine eigene Kette erhalten. Der Goldschmiedemeister Bodo Schmitt in Kleve fertigte ein Kette mit dem Martinussymbol.

 

November 1965Hausbesuch durch den Nikolaus
1. Nikolausfeier
Es wurde geplant für die Kinder der Bruderschaftsmitglieder eine Nikolausfeier durchzuführen. Da sich diese im Vereinslokal nicht durchführen ließ, ging Kecht Ruprecht und der Nikolaus die Kinder daheim in den Wohnungen besuchen. Schützenbruder Theo Schouten spielte den Nikolaus und Johann Walterfang den Ruprecht. Es wird überliefert, daß es für beide sehr anstrengend gewesen sein muß, da sie in jedem Haushalt reichlich mit Getränken versorgt wurden.

 

 

Schild der Königskette

1966
Anschaffung des Königssilber
In den ersten drei Jahren trugen die Könige eine unscheinbare Königskette. Das schlichte Mittelstück paßte nicht zu den aus Silber angefertigten Königsemblemen. Der König von  1966, Theo Thissen, stiftete ein vom Goldschmied Bodo Schmitt angefertigtes Mittelstück.

 

 

 

Erste Schwenkfahne1966
Anschaffung einer Schwenkfahne
Eine Tradition im Bund der Historischen Schützenbruderschaften ist das Fahnenschwenken und Fahnenschlagen. Auch die Qualburger Jungschützenabteilung wollten sich daran beteiligen. Die Anschaffung einer ersten Fahne erfolgte 1966. Eine weitere wurde 1972 gekauft.

 

 

Februar 1968Erster Karnevalswagen 1968
1. Karnevalszug in Qualburg und Hasselt
Der Bürgerschützenverein Hasselt–Qualburg und die Schützenbruderschaft Qualburg bestritten am Rosenmontag ein Fußballspiel auf dem Sportplatz der SG Hasselt. Doch zuvor zog man gemeinsam, jeder mit seinem eigenen Karnevalswagen, durch die beiden Ortschaften. Der Grundstein für den Rosenmontagsumzug und daraus resultierendem Tulpensonntagszug in der Gemeinde Bedburg-Hau wurde gelegt.

 

Mai 1969
Wechsel des Vereinslokals
Am Tag nach dem Kappenabend kam es zwischen dem Vereinswirt van de Flierdt und dem Vorstand der Schützen- bruderschaft zu einem heftigen Streit. Angeblich hat ein Vorstandsmitglied während der Veranstaltung heimlich eine Flasche Schnaps mit ins Lokal gebracht und dort anderen Mitgliedern zum Verzehr angeboten (Ob der Tatverdacht berechtigt war, ist nie geklärt worden). Der Wirt drohte verschieden Mitgliedern Lokalverbot zu erteilen. Da es bereits seit längerer Zeit zu Unstimmigkeiten zwischen Wirt und Vorstand kam, wollte man diese Ereignisse nicht ohne Konsequenz belassen. Einige Male traf sich der Vorstand in konspirativer Sitzung im Wohnzimmer des Brudermeisters Theo Thissen um einen Vereinslokalwechsel vorzubereiten. Es gab in Qualburg ja noch eine weitere Gaststätte ”Zum Dorfkrug” Inhaber: Alfons Lemmens.

Auf der Mitgliederversammlung im Mai 1969 wurde der Wechsel beschlossen.

Bemerkung: Der damalige Geschäftsführer Martin Rausch schreibt im Protokoll zu der Versammlung “...dieser Beschluß wird möglicherweise weitreichende Folgen für den Fortbestand der Schützen in Qualburg haben.”

 

Juni 1969
Neubau eines Vogelhochschießstandes auf dem Schulhof
Nach dem Vereinslokalwechsel bestand natürlich keine Möglichkeit mehr das Königschießen bei van de Flierdt ab- zuhalten. Kurzfristig wurde auf dem Schulhof ein neuer Vogelhochstand errichtet.

 

August 1969Königsproklamation 1969
Kirmeszelt im Ortskern
Der Wirt Adam van de Flierdt setzte auf seinem Gelände kein Kirmeszelt mehr. Ein durchaus verständliche Entscheidung, nachdem die Schützen ihm den Rücken gekehrt hatten. Schützenbruder Helmut Bouwmann und Heinz Poorten erklärten sich bereit, eigenverantwortlich das Kirmeszelt auf dem Dorfplatz zu stellen.

 

August 1971
Durchführung der Kirmes in eigener VerantwortungKönigsproklamation 1971
Die Festwirte Helmut Bouwmann und Heinz Poorten waren nicht mehr bereit das finanzielle Risiko für die Durchführung der Kirmes zu tragen. Der Vorstand beschloss, dass künftig die Schützenbruderschaft der Ausrichter der Kirmes sein wird. Erstmalig spielt die Tanzkapelle “Appolos” in Qualburg.

 

 

August 1972
Durchführung des Bezirkskönigschießen
Als Mitglied im Bund der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften gehören wir auf unterster Ebene dem Bezirksverband Kleve an. Jährlich wird aus den 24 Vereinen des Bezirksverbandes der Bezirkskönig ermittelt. Dieses Vogelschießen findet jedes Jahr bei einem anderen Verein statt, der dann die Vorbereitungen und die Durchführung organisiert. Erstmals waren wir 1972 Gastgeber für das Bezirksfest und konnten am Sonntag unserer Kirmes zahlreiche Schützen in Qualburg begrüßen. Im Jahr 1982 wurde das Bezirksfest ebenfalls in Qualburg durchgeführt.

 

Luftgewehrschießstand1973
Neubau eines Lufgewehrschießstandes am Vereinslokal
Das Lufgewehrschießen fand bislang im Saal des Dorfkrugs statt. Alle Tische und Stühle wurden beiseite geräumt, vor dem Fenster eine große Holzplatte gestellt und quer durch den Raum die manuelle Seilzuganlage gespannt. Zwei Schützen konnten gleichzeitig Schießen. Der Saal war leider nicht lang genug; somit konnten auf den neun Metern keine offiziellen Wettbewerbe stattfinden. Da auch das Auf- und Abbauen mit viel Arbeit verbunden war, entschloss sich der Vorstand einen richtigen Luftgewehrstand zu bauen. In die Außenwand des Saals wurde ein Durchbruch geschlagen und von außen ein 10m langer Schacht mit einem kleinen Häuschen für den Kugelfang gebaut. Künftig brauchten nur noch die Klappen geöffnet werden und drei Schießbahnen standen sofort zur Verfügung.

 

Februar 1975
Gründung einer Schülerabteilung
Viele Schützenbrüder hatten Kinder die jetzt in ein Alter kamen, wo sie sich für eine Bindung an einen Verein interessierten. In der näheren Umgebung gab es nur die beiden Sportvereine SG Hasselt und Rheinwacht Erfgen. In Qualburg gab es keine Möglichkeit mit 10 Jahren aktiv zu werden. Der Gedanke eine Schülerabteilung zu gründen lag Nahe und auf der Jahreshauptversammlung 1975 wurde die Satzungsänderung herbeigeführt. Mitglied konnte nun jeder Junge werden, der das 10. Lebensjahr vollendet hat. Als Schülerschießmeister wurden Erwin van Uffelt und Josef Schraven gewählt. Am ersten Prinzenschießen, noch auf Scheibe, nahmen 19 Jungen teil. Ab 1976 wurde der Schülerprinz dann auch auf einem Sperrholzvogel ermittelt.

 

August 1977
Erste Kirmes – Disco
Mit der Durchführung einer Kirmes-Disco am Sonntagnachmittag unter der Leitung der Disc-Jockeys Jürgen Evers und Werner Malinowski, gelang der Jungschützenabteilung eine Pionierleistung. Eine Discoveranstaltung im Kirmeszelt; etwas vergleichbares hatte es in der Umgebung noch nie gegeben. Die Initiatoren, Helmut Schneimann und Johann Kohl hatten ihre Idee gegen die Bedenken vieler Vorstandsmitglieder durchgesetzt und der Erfolg gab ihnen Recht. Es war der Beginn stets gut besuchter Kirmesveranstaltungen.

 

Mai 1979
Eine neue Satzung
Auf der Mitgliederversammlung wurde eine neue Satzung verabschiedet. Die Schützenbrüder Erich van Wickeren und Rudi Schmähl hatten diese ausgearbeitet.

 

Juni 1979
Verlegung Königschießen
Das Königschießen fand traditionell immer zwei Wochen vor Kirmes statt. Da zu dieser Zeit in der Regel Schulferien sind wird das Schießen künftig auf ein Wochenende im Juni verlegt.

 

August 1979
Zwei neue Schwenkfahnen
Da nur zwei Schwenkfahnen im Verein existierten, wurden 2 neue Fahnen in eigener Regie hergestellt. Heinrich Flintrop und Erwin van Uffelt investierten viel Zeit in die Bemalung der Tücher. Dargestelt wird der Martinus und das Sebastianuskreuz. Stolz wurden die Fahnen beim Kirmesumzug der Öffentlichkeit präsentiert.

 

SchwenkfahnenAugust 1983
Zwei weitere Schwenkfahnen werden angeschafft
Aufgrund der stark angewachsenen Schüler- und Jugendabteilung wurden zwei weitere Schwenkfahnen in Eigenleistung hergestellt.

 

 

Mai 1985
Eintrag ins Vereinsregister
Um die rechtlichen Voraussetzungen für die Abwicklung der geplanten Baumaßnahme vorweisen zu können wurde die Bruderschaft am 3.5.1985 ins Vereinsregister als e.V. eingetragen. Gleichzeitig wurde beim Finanzamt Kleve die Gemeinnützigkeit beantragt.

 

Alle Könige bis 1987August 1987
Erstes Kaiserschießen

Anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Schützenbruderschaft wurde ein Kaiserschießen durchgeführt. Unter den ehemaligen Königen wurde durch ein Vogelschießen der Kaiser ermittelt. Den Titel errang Schützenbruder Gerd van Beek

 

1987
Neubau der unterirdischen Kleinkaliber-Schießanlage am Vereinslokal
Das Kleinkaliberschießen wurde in den ersten Jahren auf verschiedensten Ständen durchgeführt. In den Anfängen nutzte man einen aus den Vorkriegsjahren existierenden Schießstand beim Hotel Hünnekes in Berg und Tal. Schützenbruder Helmut Hünnekes stellte die Anlage zur Verfügung.Errichtung der Bodenplatte

Später wechselte man auf die Anlage bei der Gaststätte Euwens in Hasselt. Eine Schießbahn mit automatischer Trefferanzeige stand zur Verfügung. Die Beteilung an den sonntäglichen Schießterminen hatte zu dieser Zeit ihren Höhepunkt. Als im Jahr 1980 die Gaststätte und auch der Schießstand durch einen Brand völlig zerstört wurde, wechselte man auf die gemeindeeigene Schießanlage bei der Gaststätte Scheidweiler in Hau. Dieser erneute Wechsel führte dazu, die schon häufig angedachte Idee von einer eigenen Kleinkaliber- schießanlage in Qualburg, wieder anzustoßen.

Bereits existierende Pläne wurden erneut gesichtet und neue geschmiedet.

Plan 1: Komplettrenovierung der Anlage bei Hünnekes. Diese Idee wurde verworfen weil sich schon in der Planung abzeichnete, dass eine baurechtliche Genehmigung nicht erteilt werden würde.

Plan 2: Schützenbruder Walter Hartman wollte auf seinem Grundstück den Bau einer Anlage erlauben. Doch die Abgelegenheit zum Ortskern und das Fehlen eines größeren Aufenthaltraumes sprachen dagegen.

Plan 3: Hinter der Pastorat, parallel zum Wassergraben, sollte ein halbunterirdischer Stand im Gelände eines Landschaftsschutzgebietes gebaut werden. Die Pläne waren fertig doch letztendlich wurde eine Genehmigung durch den Landschaftsverband verwehrt.

Plan 4: Auf dem Gelände der Kirche sollte mitten im Ortskern eine unterirdische 50 m lange Anlage gebaut werden. Der Zugang sollte durch die Gaststätte, die sich auch in Kirchenbesitz befindet, erfolgen.

SchießkanalAls sich eine Machbarkeit für diesen Plan abzeichnete wurde mit Hochdruck an der Umsetzung gearbeitet. Willi van Wickeren, zu der Zeit Hauptkassierer, sicherte die Finanzierung. Rudi Schmähl und Josef Marks erstellten die Zeichnungen und bemühten sich um die vielseitigen Genehmigungsverfahren.
Der erste Spatenstich erfolgte Mitte 1987 und ein umfangreiches Projekt nahm seinen Lauf.

Im Mai1989 erfolgte die langersehnte Einweihung der Schießanlage und die Schützenbruderschaft war Eigentümer eines tollen Standes.
(hier mehr zum Schießstandbau)

 

Vogelhochstand1989
Neubau eines Vogelhochschießstandes neben dem Feuerwehrdepot
Das auf dem ehemaligen Schulhof untergebrachte Feuerwehrdepot war baufällig geworden und konnte nicht mehr renoviert werden. Die Gemeindeverwaltung plante daher den Bau eines neuen größeren Feuerwehrdepots. Um dafür Platz zu schaffen, mußte der bestehende Vogelhochstand abgerissen werden. Da der alte Mast aus Rundbalken nach einem Umbau nicht mehr neu von der Kreispolizei abgenommen werden würde, entschloss man sich einen Stahlgittermast vom RWE umzubauen. Nach langwierigen Diskussionen um die Neugestaltung des Schulhofes wurde eine neuer Standort gefunden. Der Mast sollte zwischen dem neuen Feuerwehrdepot und der Begegnungsstätte einbetoniert werden. Unter Initiative von Aloys Simons, Jürgen Evers, Gerd van Beek, Gerd Berns, Helmut Schneimann, Michael Rausch und vieler anderer wurden die Arbeiten durchgeführt und beim Königschießen 1989 konnte der neue Mast mit neuem Kugelfang und neuer Unterstellmöglichkeit eingeweiht werden.

 

 

 

 

 

6. Juli 1990Pfarrer Maags
Pfarrer Maags verstirbt

Seit der Gründung war Pfarrer Maags Präses der Schützenbruderschaft. Er war einer der Mitinitiatoren als der Verein 1962 gegründet wurde. Nicht allein der Besuch aller großen Versammlungen und Veranstaltungen waren ein Zeichen seiner Verbundenheit zu den Schützen. Auch der Gebrauch seines Mitspracherechts bei wichtigen Entscheidungen zeigten sein Interesse am Vereinsleben.

 

 

1991
Anschaffung eines Computers
Die elektronische Datenverarbeitung erhielt Einzug in die Vereinsverwaltung. Um den Kassierern die Möglichkeit zu geben entsprechende Programme, die die Banken zur Verfügung stellen, nutzen zu können, wurde ein Labtop angeschaft. Weiterhin schrieb Dr. Erich van Wickeren ein Software-Programm zur Jahres-Schießauswertung. Die Schießmeister haben die Ergebnisse direkt im Überblick.

 

1990-1992
Anschaffung mehrerer neuer Waffen
Bedingt durch die Möglichkeiten auf der neuen Schießanlage kam der Wunsch nach der Anschaffung neuer Waffen. Aufgrund der soliden Kassenlage konnten innerhalb kurzer Zeit drei neue Luftgewehre, zwei neue Kleinkalibergewehre und drei Kurzwaffen gekauft werden.

 

Brudermeister Theo ThissenJanuar 1997
Theo Thissen tritt zurück

30 Jahre hat als erster Brudermeister die Geschicke des Vereins gelenkt. Als ein Mann des Ausgleichs verstand er es stets als Vermittler und Organisator zu fungieren. Als Büttenredner im Karneval und Berater in allen Situationen bleibt er dem Vereinsleben weiterhin treu.

 

August 1997
2. Kaiserschießen

Kaiser Helmut Schneimann

 

Januar 1998
Frauen und Mädchen können Mitglied werden
1994 begann man sich im Vorstand mit dem Thema "Frauen und Mädchen in der Schützenbruderschaft" zu be- schäftigen. Ein Anlaß für diese Diskussion war der zu dieser Zeit fehlende Nachwuchs in der Schülerabteilung. Nur fünf Jungen gehörten dazu. Ein weiterer Gesichtspunkt für die Diskussion war grundsätzlicher Natur. Warum sollen Frauen nicht an dem gleichen "Glück" teilhaben und Mitglied der Schützenbruderschaft werden können? Zumal dieses bei den meisten Schützenbruderschaften bereits lange möglich war. Da diese Thema während der Vorstandsitzungen zu endlosen Diskussionen führte, gründete sich ein Arbeitskreis der ein Konzept vorlegen sollte. Aber auch dort tat man sich schwer. So wurden die Mitglieder des Arbeitskreises nach geraumer fast komplett ausgetauscht und im Januar 1997 wurde auf der Jahreshauptversammlung der neue Satzungsentwurf vorgelegt. Die Mitgliedschaft war damit jedoch nicht einverstanden. Im Januar 1998 wurde der geänderte Satzungsentwurf, der bei der Besetzung von Ämtern, bei Rechten und Pflichten, keinen Unterschied zwischen Mann und Frau mehr machte, von der Mitgliedschaft mit Mehrheit angenommen.

 

2000
Anschaffung einer Schülerprinzenkette
Bislang wurden die Prinzenketten bei dem Lieferanten der Pokale und Plaketten gekauft. Nachteilig war, dass nur eine begrenzte Anzahl an Gravurplättchen zur Verfügung standen, und durch die mindere Silberqualität die schöne Optik der Kette schnell nachließ. 2000 wurde von einem Goldschmied eine eigens für uns entworfene Kette angefertigt und der Schülerabteilung übereicht.

Februar 2001
Neue Karnevalsveranstaltung

Erstmals wurde in dieser Karnevalssession eine neue Veranstaltung durchgeführt.
Aufgrund des sehr guten Besuchs des Kappenabends beschlossen die aktiven Büttenredner, Tanzgruppen und sonstigen Darsteller eine weitere Sitzung durchzuführen. Als Termin wurde der späte Dienstagnachmittag vor Karneval festgelegt. Die ursprüngliche Bezeichnung „Senioren-Nachmittag“ wurde später in „Kappensitzung“ umbenannt.

 

August 2001
Kirmesdisco mit neuem Konzept

Erstmalig übernimmt die Jungschützenabteilung die gesamte Organisation und Durchführung der Kirmesdisco. Zahlreiche freiwillige Helfer dekorieren das Festzelt und bedienen den ganzen Abend hinter der Theke. Es ist der Auftakt zu vielen erfolgreichen Disco-Veranstaltungen.

 

März 2002
Internetauftritt aktiviert

Heinz Kost, Norbert Bouwmann und Ludger Thissen gestalten eine Web-Site mit vielen Informationen rund um das Vereinsleben. Die Schützenbruderschaft Qualburg gehört damit zu den ersten Vereinen, die dieses Medium für Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Eine Chronik mit Bildern und alten Dokumenten wird zusammengestellt und einer breiten Öffentlichkeit publiziert.

 

August 2002
Anschaffung einer Jugendprinzenkette

Dieselben Beweggründe, wie bei der Schülerkette, führten auch zu der Anschaffung einer neuen Jugendprinzenkette. Auch diese Kette wurde von einem Goldschmied nach den Wünschen des Vereins angefertigt.

 

August 2002
Bezirkskönigschießen in Qualburg

Während der Kirmesveranstaltung wurde am Samstag das Bezirkskönigschießen des Bezirksverbandes Kleve in Qualburg durchgeführt. Zahlreiche Gastvereine nahmen teil und schlossen sich den Wettkämpfen in Sommerbiathlon, Fahnenschwenken und Bezirkskönig- und Kaiserschießen an. Ein großer Festumzug durch das Dorf mit ab- schließenden Schaufahnenschwenken sowie die Preisverteilung im Festzelt rundeten den gelungenen Tag ab.

 

Februar 2003
Neue Ärmelwappen

Wappen_Schuetzen1Der aktuelle König Gerd van Os stiftete für alle Mitglieder ein Ärmelwappen für die Schützentracht. Besonders bei großen Schützenfesten ist die Zugehörigkeit zum Verein nun sehr gut erkennbar.

 

 

 

 

Mai 2003
Neue Erinnerungstafel

Zur Erinnerung und zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder wurde eine Tafel entworfen und angefertigt. Einen Platz fand die Tafel im Fahnenraum.

 

Juni 2003
Schützenbruder Jan Loffeld wird Priester

Am 08.06.2003 wurde der Schützenbruder Jan Loffeld in Münster zum Priester geweiht. Eine große Abordnung nahm an der hl. Messe im St. Paulus-Dom zu Münster teil. Eine Woche später fand die Heimatprimiz mit anschließendem Empfang in Qualburg statt.

 

August 2003
3. Kaiserschießen

Kaiser Ludger Thissen

 

August 2003
Das Vereinslokal schließt

Überraschend blieb nach dem Kirmesfest das Vereinslokal geschlossen. Der damalige Pächter hatte sich beruflich verändert. Die Bemühungen des Kirchenvorstandes und einer Brauerei-Vertretung, das Lokal erneut zu vermieten, scheiterten. Für die nächsten zwei Jahre wurden die kleineren Veranstaltungen wie Frühschoppen und Versammlungen im Vorraum des Schießstandes durchgeführt. Für größere Veranstaltungen wurde die leer stehende Gaststätte ange- mietet.
Das gesamte Dorfleben litt jedoch unter dem Fehlen eines zentralen Treffpunktes.

 

Dezember 2004
Anschaffung eines Infrarotsimulationsgewehres

Eine Änderung im Waffenrecht führte dazu, dass die Altersgrenze für Kinder mit dem Umgang von Luftgewehren herauf- gesetzt wurde. Um auch jüngeren Mitgliedern der Schülerabteilung weiterhin den Schießsport nahe zu bringen, wurde ein  s.g. Home-Trainer- Gewehr angeschafft. Dabei handelt es sich um eine reine Simulation.
 Simulationsgewehr             

Mai 2005
Plan zum Neubau einer Gaststätte

Nach langwierigen Planungen und Verhandlungen wurde der Neubau einer Gaststätte besieget. Die Mitglieder würden dieses Gebäude in Eigenleistung errichten. Die erforderlichen Verträge mit der kirchlichen Zentralrendantur und der Gemeindeverwaltung waren von den Fachleuten ausgearbeitet worden. Zuvor hatte auf einer außerordentlichen Versammlung die Mitgliedschaft diesem Vorhaben zugestimmt. Ein umfangreiches Projekt nahm seinen Lauf. Die ehemalige Gaststätte sollte zu einem Pfarrheim umgebaut werden und angrenzend zwischen Pfarrheim und Schießstand sollte einer neuer Schankraum entstehen.
(Ausführliche Informationen zum Neubau siehe extra Seite)

 

Juni 2006
Einweihung Pfarrheim und Gaststätte

Vereinhaus-Einweihung3Nach ungefähr neunmonatiger Bauzeit wurde am 15.06.2006 das neue Pfarrheim eingeweiht. Am darauf folgenden Wochenende wurde auch die neue Gaststätte eröffnet. Die Mühen der vielen ehrenamtlichen Helfer hatten sich gelohnt. Eine schmucke Gaststätte mit Flair lädt nun wieder die Gäste ein und bietet einen neuen Treffpunkt im Ort. Für das Vereinsleben ist dieser Zustand ideal. Können nun doch wieder alle Veranstaltungen zentral durchgeführt werden.
(Link auf Martinuskrug)

 

 

 

Juni 2008
Das Königschießen wurde erstmals auf dem Dorfplatz durchgeführt. Die neue Begebenheit mit dem angrenzenden Martinuskrug bot diesen Standort an. Ein mobiler Vogelhochstand diente als Kugelfang.

 

August 2008
4. Kaiserschießen

Kaiser Wilhelm van Haag

 

März 2010
Renovierung Toilettenanlage

Nachdem die Toilettenanlage der Gaststätte nunmehr 23 Jahre alt war stand eine Renovierung an. In Eigenleistung wurden die Räume den aktuellen Bedürfnissen der gehobenen Gastronomie angepasst.

 

April 2011
Aktion für Bedürftige - Erstmalig Sammlung für FAIR-teiler

FAIR-teiler-Sammlung1Auf Anregung von Schützenbruder Gerd van Beek wird vor Ostern  von Schützenbrüdern und -schwestern bei den Super- märkten REWE in Hasselt und EDEKA in Schneppenbaum eine Sammelaktion für die Bedburg-Hauer  Tafel durchgeführt. Kun- den wurden aufgefordert ein Teil mehr als vorgesehen einzu- kaufen und für Bedürftige in der Gemeinde zu spenden. Die Aktion war ein voller Erfolg. Es wurde insgesamt 15 Einkaufs- wagen mit haltbaren Lebensmitteln, Hygieneprodukten sowie Wasch- und  Reinigungsmitteln gefüllt. Zusätzlich spendeten viele Käuferinnen und Käufer  auch noch Geld, damit weitere fehlende Produkte gekauft werden können.

Die Sammelaktion wird auch im Jahr 2012 mit einem groß- artigen Erfolg erneut durchgeführt.

 

August 2012
Bezirkskönigschießen anläßlich des 50 jährigen Bestehens der Bruderschaft in Qualburg

Während der Kirmesveranstaltung wurde am Sonntag das Bezirkskönigschießen des Bezirksverbandes Kleve in Qualburg durchgeführt. Zahlreiche Gastvereine nahmen teil und schlossen sich den Wettkämpfen in Sommerbiathlon, Fahnenschwenken und Bezirkskönig- und Kaiserschießen an. Ein großer Festumzug durch das Dorf mit ab- schließenden Schaufahnenschwenken sowie die Preisverteilung im Festzelt rundeten den gelungenen Tag ab.

August 2012
Martinusbruderschaft wird Mitglied im Deutschen Kinderhospizverein

Der Verein engagiert sich stark für soziale Belange in unserer Gesellschaft und übermittelt ab 2013 regelmäßig eine Spende an den Kinderhospizverein.

Oktober 2012
Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50 jähigen Bestehen der St. Martinus-Schutzenbruderschaft

Am letzten Oktoberwochenende feierte die Bruderschaft Qualburg ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum.
Die Feierlichkeiten begangen am Freitagabend mit einer Comedy-Night, am Samstag folgte im ausverkauften Festzelt ein großes Oktoberfest.
Mit dem Festkommers am Sonntag endeten die Feierlichkeiten. Dabei wurden die dreizehn noch lebenden Gründungsmitglieder geehrt.

Jubilare-1Die Schützenbrüder Gerd van Beek, Albert Bouwmann, Willi Fischer, Josef Gesthüsen, Walter Hartmann, Gerd van Os und Erwin van Uffelt wurden für ihren besonderen Einsatz mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet. Aus ge- sundheitlichen Gründen konnten die Schützenbrüder Karl Bouwmann, Josef Janssen, Erich Langenhuisen, Theodor Verfort, Johann Walterfang und Herbert Warnke die Aus- zeichnung nicht persönlich in Empfang nehmen. 

 

 

August 2013
5. Kaiserschießen

Kaiser Jochen Schlump

Februar 2015
40 Jahre Schülerabteilung
 

Schülerabteilung_40_Jahre-mittelÜber 40 Jahre nach Gründung der Schülerabteilung trafen sich jetzt ehemalige Gründungsmitglieder mit ihrem damaligen Schießmeister Josef Schraven.
Gestärkt durch ein reichhaltiges Buffet wurden unter der Leitung vom aktuellen Schülerschießmeister Detlef Fleischer beim Jubiläumsprinzenschießen folgende Preisträger ermittelt:
Kopf: Michael Rausch; rechter Flügel: Jupp Schraven; linker Flügel: Jörg Simons.
Jubiläumsschülerprinz wurde mit dem 60. Schuss Helmut Rausch.
Selbstverständlich wurden die Preisträger gebührend nach alter Sitte mit einem „Stiefeltrinken“ gefeiert.


Dezember 2017

Schützen erhalten SPD-Bürgerpreis

Bürgerpreis-2017-1Wegen ihres ehrenamtlichen bürgerschaftlichen und sozialen Engagements erhielt die St. Martinus Schützenbruderschaft am 2. Dezember 2017 den Bürgerpreis der SPD Bedburg-Hau verliehen. Die Vorsitzende der SPD Bedburg- Hau, Karin Wilhelm, übergab in Anwesenheit zahlreicher Schützbrüder und -schwestern die Bedburg-Hauer Stele mit Widmung. Hiermit wird die Einsatz- bereitschaft und Kreativität für die dörfliche Gemeinschaft gewürdigt. Außergewöhnlich ist auch der soziale Einsatz für den Kinderhospizverein, dem Fair-Teiler und einer Patenschaft für ein Kind im Senegal.

 

August 2018
6. Kaiserschießen

Kaiser Erwin van Uffelt

 

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